Biografie 022
Biografie Christiane Fichtner
1974 geboren in Braunschweig. Wenige Tage nach der Geburt
erkrankt Christiane auf Grund von Flüssigkeitsmangel lebensbedrohlich
an Fieber. Sie wächst in einer Waldsiedlung nördlich von Braunschweig
auf. Als kleines Kind erkrankt sie häufig an schweren Nebenhöhlenentzündungen
bis ihr die Polypen heraus operiert werden.
1980 Eine Schulpsychologin entscheidet, dass die gerade erst
sechs gewordene und auffällig kleine Christiane reif für die Schule
sei, da diese auf die Aufforderung ein Strichmännchen zu malen, stattdessen
einen Bauernhof mit Kühen, Schweinen, Pferden und einem Bauern mit Mistforke
zeichnet.
Christiane beginnt mit der Teilnahme am Blockflötenunterricht bei der
Künstlerin Gerlinde Barten.
1984 Christiane liest das Kinderbuch „der Garten des Malers“
eigentlich nur, da sie ein kleiner Garten-Fan ist. Das Buch weckt jedoch ihre
Begeisterung für die Bilder Monets. Da dieser z.B. Gesichter oft lediglich
als rosa Farbtupfer darstellt, kommt Christiane zum Schluss dies auch zu können
und eifert ihrem Meister nach. Sie besucht fortan das offene Atelier bei der
Künstlerin Gerlinde Barten.
1985 beginnt sich selbst als Außenseiter zu erleben
und verliert mehr und mehr den Anschluss an Gleichaltrige.
1987 wiederholt sie die 7 Klasse auf Grund von Rechtschreib-
und Fremdsprachenproblemen. Zugleich wechselt sie vom Gymnasium zur Realschule.
Dort erlebt sie ihre schwerste Zeit: sie hat zu Gleichaltrigen keinen Anschluss
mehr und wird in der Schule bei jeder Gelegenheit gegängelt.
1989 verreist sie mit dem CVJM nach Langeoog und erlebt dies
als einen entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben: einerseits findet sie
in der Weite der Natur einen ganz eigenen Zugang zu Gott, andererseits wird
sie von Gleichaltrigen freundlich in der Gruppe aufgenommen.
Christiane lässt sich von ihren Eltern zu Weihnachten einen Satz Plakafarben
schenken. Für sie beginnt damit eine intensive Phase künstlerischen
Schaffens.
1991 hat sie in der örtlichen Sparkasse ihre erste Einzelausstellung.
Auf einer Jugendgruppenreise lernt sie nicht nur ihren ersten Freund kennen;
sie lernt auch das Jugendumweltnetzwerk Niedersachsen kennen, wo sie fortan
Gleichgesinnte findet und Freundschaften schließt.
Christiane wechselt zur Fachoberschule für Gestaltung in Braunschweig.
Die Künstlerin Gerlinde Barten stellt ihr kostenlos ein Atelier zur Verfügung.
Christiane beginnt mit Ölfarbe zu malen.
1993 Fachhochschulreife an der Fachoberschule für Gestaltung,
Auszeichnung als Gestaltungsbeste.
1994 Beginn des Studiums für freie Kunst an der Fachhochschule
Ottersberg
1996 Wechsel an die Hochschule der Künste Hamburg
2001 Abschluss als Meisterschülerin
heute Christiane Fichtner ist Künstlerin
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